Eine Krankenversicherung, damit
Gesundheit bezahlbar bleibt
Gesundheit ist des Menschen wichtigstes Gut und so ist es wichtig, dass
eine entsprechende Gesundheitsvorsorge betrieben wird. In Deutschland besteht die Pflicht eine Mitglied in einer
Krankenversicherung (individual health insurance) zu sein. Wer als Arbeiter oder Angestellter im Berufsleben
steht, der ist automatisch in der gesetzlich Krankenversichert. Selbstständige und Freiberufler, sowie alle die
im Jahr über 49.950 Euro verdienen, haben die Wahl sich für die private oder gesetzliche Krankenversicherung zu entscheiden.
Ob sich ein Wechsel in die private Krankenversicherung letztlich lohnt,
hängt von verschiedenen Faktoren ab und vor allem auch vom gewünschten Leistungsumfang, der bei der PKV, anders als
bei der gesetzlichen Krankenversicherung, umfangreich und detailliert gewählt werden kann. Wer hohen Wert auf
Chefarztbehandlung legt, auf Ein-Bett-Zimmer oder auch auf die Kostenübernahme bei alternativen
Behandlungsmethoden, der ist mit dem Wechsel in die PKV gut beraten. Während Singles nur an sich denken müssen bei
der Wahl der Krankenversicherung, müssen Familien auch bedenken, dass in der PKV Kinder gesondert versichert werden
müssen. Bei der PKV haben Eltern jedoch die freie Wahl und können ihre Kinder bei einer anderen PKV versichern, als
sich selbst. Bei den gesetzlichen Krankenversicherungen hingegen, können die Kinder beitragsfrei bei den Eltern
mitversichert werden, was eine finanzielle Entlastung für das Familienkonto bedeuten kann.
Während in der gesetzlichen Krankenversicherung die Leistungen bei allen Krankenversicherungen zu 95 Prozent
identisch sind, bieten die privaten Krankenversicherer sehr individuelle Tarife an, sodass der gewünschte
Leistungsumfang individuell bestimmt werden kann. Während die GKV´s verpflichtet sind zu versichern, können PKV´s
entsprechend auch Anträge ablehnen. So wird bei der PKV grundsätzlich der Gesundheitszustand überprüft und zum Teil
werden Folgeerkrankungen von Vorerkrankungen vom Leistungsumfang ausgeschlossen. Bei der gesetzlichen
Krankenversicherung gibt es die Gesundheitsprüfung für Neumitglieder nicht.
Wer von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung wechselt, der kann nicht einfach
zurück zur gesetzlichen Wechseln und so handelt sich um eine dauerhafte Entscheidung. Ein Wechsel zurück in die
gesetzliche Krankenversicherung erfolgt nur, wenn das Einkommen unter die Einkommensgrenze fällt oder auch bei
Arbeitslosigkeit oder durch ein neues Arbeitsverhältnis. So haben beide Varianten der Krankenversicherung Vorteile
für sich zu verbuchen und letztlich sollte die Entscheidung für oder gegen die private Krankenversicherung gut
abgewogen werden.
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